Weizenbier - der kalte Genuss im traditionellen Glas

Bier

Das Weizenbier ist ein obergäriges Bier, das traditionell in besonders geformten hohen und schlanken Gläsern ausgeschenkt wird. In Südbayern wird das Weizenbier auch Weißbier genannt.

Der Alkoholgehalt des Weißbiers liegt normalerweise zwischen fünf oder sechs Volumenprozent. Es gibt jedoch auch Weizenstarkbiere, die einen Alkoholgehalt von über acht Volumenprozent haben.

Weizenbierglas

Das Weizenbier wird traditionell in besonderen Gläsern ausgeschenkt, die den Namen Weizenbiergläser tragen. Diese haben eine besondere Form. Die Form der Weizenbiergläser ist schlank und sehr hoch. Dadurch steigen die Kohlensäureperlen lange durch das Getränk nach oben und somit bleibt das Weißbier lange frisch und spritzig. Zudem hat das Glas einen verstärkten Boden. Dies kommt daher, damit man das Glas traditionsgemäß unten anstoßen kann. Diese Biersorte hat eine besonders starke Schaumentwicklung. Um diese etwas in Grenzen zu halten, ist es üblich, das Glas vor dem Einschenken mit kaltem Wasser auszuschwenken.

Lagern des Weizenbiers

Das Weizenbier ist ein typisches Sommerbier. Es muss also auf jeden Fall kühl, aber auch stehend gelagert werden, ansonsten setzt sich die Hefe nicht am Boden ab und es kommt möglicherweise zu einem Überschäumen beim Einschenken des Biers. Das Bier sollte jedoch auch nicht eiskalt getrunken werden. Temperaturvorschläge für ein spritziges Kristallweizen liegen zwischen sieben und acht Grad Celsius, bei einem hellen Hefeweizen liegen diese zwischen acht und 10 Grad Celsius. Der letzte Vorschlag gilt auch für stärkere oder dunkle Sorten.

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