Zuchtkaviar als Alternative

Mittlerweile setzen auch deutsche Firmen auf sogenannte Zuchtfarmen um Rogen vom Stör zu gewinnen. Mit der Unterhaltung von Zuchtfarmen erhofft man sich, dass sich der Wildbestand des Störs endlich wieder erholen kann. Doch leider herrscht immer noch viel zu viel Wildfang, denn viele Fischer an der unteren Wolga und am Kaspischen Meer überschreiten aufgrund ihrer wirtschaftlichen Notlage noch immer die Fangquoten. Doch muss man in aller Deutlichkeit sagen, dass die Qualität des Zuchtkaviar so gut geworden ist, dass man den Unterschied zu Kaviar aus Wildfang nicht schmeckt. Es sei denn man ist ein absoluter Kaviarexperte, dann wird man vielleicht einen kleinen Unterschied heraus schmecken.
Doch viele, die Kaviar kaufen und kein Experte auf dem Gebiet sind, sind der Meinung, wenn ich mir schon Kaviar leiste, dann soll er aus Wildfang stammen. Hier hat man dann natürlich als Konsument den Reiz sich eine ganz besondere Delikatesse zu gönnen, da achtet man dann auch nicht darauf, dass der Zuchtkaviar ca. um ein Fünftel günstiger ist als der Kaviar aus Wildfang. Doch für einen Großteil der Bevölkerung spielt Kaviarersatz eine zunehmend größere Bedeutung. Denn diese Delikatesse ist erschwinglich im Preis und es ist ein ausreichendes Angebot für den deutschen Markt vorhanden.
Echte Alternativen zum echten “Kaviar” sind Lachs- und Forellenkaviar und das nicht nur in geschmacklicher Hinsicht sondern auch optisch stehen sie der Originaldelikatesse in nichts nach. Der Forellenkaviar zeichnet sich durch seine besondere bernsteingelbe bis orangerote Farbe aus. Wie auch der Lachskaviar passt der Forellenkaviar ganz ausgezeichnet zu Lachsgerichten, Salaten, Saucen und auch bei der Sushi-Herstellung kommt er zum Einsatz.
Der als „Deutscher Kaviar“ bezeichnete Kaviarersatz ist die Alternative, die am preiswertesten ist. Diese kostengünstige Delikatesse wird aus dem Rogen des Seehasen gewonnen. Im Originalzustand ist dieser Kaviarersatz fest, grobkörnig und von einer blassrosa Farbe. Unter Zusatz von Verdickungsmitteln, würzenden Zusatzstoffen und roten oder schwarzen Farbstoffen entsteht dann eine Kopie des Originals. Der deutsche Kaviar kommt überwiegend für Dekorationszwecke zum Einsatz, er ist aromatisch, mild und besitzt einen leicht fischigen Geschmack.
Bei der Herstellungsmethode findet man kaum Unterschiede zwischen dem Kaviar, der vom wilden Stör kommt oder dem Stör, der aus einer Zucht stammt. Auch bei den anderen Fischen verfährt man immer nach der gleichen Methode. Die Rogensäcke werden als Erstes nach dem Fang entnommen, die Fischeier werden dann vorsichtig durch ein Sieb gestrichen und im Anschluss werden sie gewaschen. Zum Schluss wird dann meist noch ein wenig Salz zugesetzt.

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Eine Reaktion zu “Zuchtkaviar als Alternative”

  1. Caviarist

    Achtung bei Wildkaviar!
    Was drauf steht muss nicht immer auch drin sein. Und beim Wildkaviar besteht diese Gefahr leider oft. So handelt es sich bei scheinbar günstigen Angeboten für Beluga Kaviar praktisch immer um Etikettenschwindel. Sowas wie günstigen Beluga gibt es nicht.

    Wer a) moralisch einwandfrei seinen Gourmetgaumen weiterhin befriedigen will, b) ökonomisch bewusst handelt und vor allem c) trotzdem absolut hohe Qualität und Sicherheit haben möchte, der sollte auf Zuchtkaviar umsteigen. Dieser noch junge Sektor hat in den letzten Jahren erstaunliche Fortschritte gemacht. Und mit dem exklusiven ZwyerCaviar.com bewegt man sich im Super Premium Bereich aller Zuchtkaviare. Die Freude ist garantiert.

    Auf meinem Blog caviarist.com findet man eine Fülle an interessanten Kaviarinfos.


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